Klimaschutzkonzept

Viele Kommunen haben CarSharing in das Klimaschutzkonzept oder in eigenen CarSharing-Aktionsplänen aufgenommen.
Wie zum Beispiel:
A)  Aktionsplan in Freiburg: http://www.freiburg.de
Aktionsplan-CarSharing-Freiburg

B) Masterplan für die Stadtentwicklung von Germering: www.germering.de
Masterplan-Germering

C) Mobilitätskonzept in Ebersberg: www.regierung.oberbayern.bayern.de
Ebersberg-CarSharing

D) Klimaschutzkonzept der Stadt Bremen: www.umwelt.bremen.de
Klimaschutzkonzept-CarSharingBremen

E) Klimaschutz-Ansbach www.klimaschutz.ansbach.de
Klimaschutz-Ansbach
Klimaschutz-Ansbach-CarSharing

F) Klimaschutzkonzept Freising: www.freising.de
Klimaschutz-Freising

G) Klimaschutzkonzept Greifswald: www.greifswald.de/Klimaschutzkonzept.pdf

Stadtwerke-Greifswald-kontrastreich

Zur Umsetzung des Projekts in Greifswald gibt es die Webseite “Soziale-Stadt-mobil-gemacht”.
In Greifswald wurde dazu eine  Befragung der
Mobilitätsbedürfnisse der Bürger durchgeführt. Die Stadtwerke Greifswald bieten CarSharing an und nehmen auch die Mitglieder auf.
Im Mittelpunkt der Umsetzung stehen MobilitätsStationen. Eine MobilitätsStation vereinigt mehrere Verkehrsdienstleistungen (Bahn, Bus, Taxi, CarSharing, BikeSharing) zentral an einem Ort. Dadurch wird ein Umstieg zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln erleichtert.

Text aus dem Klimaschutzkonzept:
V 1.10 Einrichtung eines Carsharing-Angebotes –
entnommen aus dem Klimaschutzkonzept der Stadt Greifswald (Seite 114)
Ein wesentliches Instrument zur weiteren Beeinflussung der Verkehrsmittelnutzung im Stadt-gebiet Greifswalds bildet die Einrichtung eines Carsharing-Angebotes (siehe Abbildung 41). Es gewährleistet eine Pkw-Verfügbarkeit im Bedarfsfall36 und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Besitz eines privaten Pkws bzw. auch eines Zweitwagens nicht zwingend erforderlich ist.
Insgesamt wird durch die Carsharing-Nutzung ein gezielter und sparsamer Einsatz des Pkws für die Wege, für die er tatsächlich benötigt wird, erreicht. Eine Nutzung des Pkws aus Bequemlichkeit z.B. für kurze Wege im Entfernungsbereich von unter 2 km, wie sie häufig bei privaten Fahrzeugen zu beobachten ist, entfällt. Zudem können die entstehenden Kosten direkt mit denen alternativer Verkehrsmittel verglichen werden. Dadurch ergibt sich ein integratives Zusammenwirken mit dem Umweltverbund.
Aufgrund der Nutzung der Fahrzeuge durch verschiedene Verkehrsteilnehmer ersetzt ein Car-sharing-Fahrzeug 4 bis 8 reguläre Pkw und sorgt damit gleichzeitig für Flächeneinsparungen im ruhenden Verkehr. Zudem wird bei einem entsprechenden Angebot i.d.R. der Fahrzeugtyp genutzt, der in seiner Größe dem entsprechenden Fahrzweck angepasst ist. Weiterhin bestehen hinsichtlich der Flottenzusammensetzung Möglichkeiten, besonders CO2-arme Fahrzeuge einzusetzen.
Die Grundvoraussetzungen (Einwohnerzahl, Bevölkerungsstruktur, Bedingungen für den Umweltverbund) für eine erfolgreiche Einführung scheinen in Greifswald generell gegeben. Zusätzlich könnten ggf. durch eine regionale Kooperation mit den Städten im näheren Umfeld weitere Synergieeffekte erreicht werden.
Für einen wirtschaftlichen Betrieb des Systems – gerade in der Anfangsphase – wäre es von Vorteil, wenn die Stadtverwaltung bzw. weitere öffentliche bzw. private Institutionen als gewerbliche Kunden das Carsharing-Angebot nutzen und ihre Dienstwagenflotte teilweise oder vollständig ersetzen würden. Als Beispiel kann hier die Stadt Münster dienen, wo 13 Carsharing-Fahrzeuge werktags zwischen 8 und 16 Uhr für die Verwaltung reserviert sind, die abends und am Wochenende jedoch durch private Kunden genutzt werden können. Weiterhin sollte seitens der Stadtverwaltung  eine Unterstützung bei der Bereitstellung von Stellplätzen erfolgen.
Generell zu empfehlen ist zudem eine Kooperation zwischen Nahverkehrsunternehmen und Carsharing-Anbieter, da hier wesentliche Synergieeffekte hinsichtlich Kundenbindung und Imagegewinn bestehen. Eventuell ergeben sich hierbei auch Möglichkeiten zum generellen Betrieb des Systems durch das Nahverkehrsunternehmen.

 

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