Förderung durch die Stadtwerke

Viele Stadtwerke praktizieren schon eine sehr gute Kooperation mit den CarSharingvereinen. In der folgenden Aufzählung werden gute Beispiele für eine Kooperation genannt.

A) Sponsoring/Werbeverträge mit den Stadtwerken
Die Stadtwerke mieten 3- 5 Jahre lang die Werbefläche auf den Hintertüren eines CarSharing-Autos; damit kann der Verein schneller seinen Fuhrpark erweitern. Der Verein wirbt dafür im Liniennetzplan der Stadtwerke.
In Freising: Auf einem Auto in Freising wird das schon gemacht; der Verein hat seit Jahren eine Werbung im Liniennetzplan.

B) Öffentlichkeitsarbeit und Beratung durch Stadtwerke
Stadtwerke beraten und motivieren mit Vorträgen zu CarSharing.
Ein Beispiel für die Beratung zu CarSharing im Mobilitätszentrum der Stadtwerke Osnabrück.
Beispiel für Werbung durch die Stadtwerke Osnabrück.
Im Servicezentrum der Stadtwerke Münster berät ein CarSharing-Mitarbeiter des Vereins über CarSharing.
In Freising: wird auf der Website der Stadtwerke Freising schon auf CarSharing und auf die 10-jährige Kooperation hingewiesen

C) Gemeinsames Mobilitätsangebot der Stadtwerke und CarSharing
Die Stadtwerke, die CarSharer und BikeSharern starten ein gemeinsames Transport- und Mobilitätsangebot.
Viele Beispiele finden Sie beim BCS (Bundesverband CarSharing)
In  Magdeburg gibt es ein gemeinsames Angebot Marego.
Siehe Osnabrück: Besitzer eines Stadtbus-Abos sparen die Aufnahmegebühr von 79 Euro.

D) Bereitstellung eines Elektroautos durch die Stadtwerke
Die Stadtwerke schaffen sich ein Elektroauto an und stellen es dem örtlichen CarSharingVerein kostenlos zur Verfügung.
Siehe Presseartikel Kreisbote vom 02.11.2013 in Kaufbeuren.
In Freising: per Handschlag ist schon vereinbart, dass ein Elektroauto der Stadtwerke als CarSharingauto fahren wird.

E) Finanzielle Beteiligung der Stadtwerke
Die Stadtwerke Osnabrück beteiligen  sich finanziell am CarSharing, indem Sie Teilhaber einer CarSharing GmbH werden.

F) Anmeldung für CarSharing bei den Stadtwerken
Bürger können sich bei den Stadtwerken für CarSharing anmelden.
Siehe Stadtwerke Greifswald.
Dies hofft der Bürgermeister in Hemmingen.

G) CarSharing-Standplätze im Liniennetzplan des ÖPNV
An jeder Busstation und im Fahrplanheft des ÖPNV sind die CarSharing-Stationen/ Standplätze eingezeichnet.
Siehe Freising.

H) Gegenseitige Werbung auf der Homepage
Die Statwerke und die CarSharingorganisation werben auf Ihrer Homepage für den jeweils anderen.
Sehr gutes Beispiel dazu: stadtwerke-bamberg
Siehe dazu: Osnabrück, Freising, Freiburg

I) Die Stadtwerke/ÖPNV erstellen Werbematerial für CarSharing
Ein sehr gutes gelungenes Beispiel gibt es dazu beim MVV (München); der MVV hat einen Flyer erstellt, der alle CarSharingangebote im Großraum München aufzeigen (35 Kommunen, 13 CarSharingvereine). Siehe Link: Flyer

J) Stadtwerke beteiligen sich an einem Bürgerbus, 
der durch einen CarSharingverein betrieben wird. Es gibt schon viele Beispiel (100 in Nordreihnwestfalen) für einen Bürgerbus (6-8 Passagiere), der auf dem Land mit ehrenamtlichen Fahrern für Kinder, Behinderte und Senioren betrieben wird.  Der Bus fährt unter dem Motto “Bürger fahren für Bürger”.
Siehe dazu den Film: Bürgerbus

K) Stadtwerke leisten eine Förderung
So hat die Stadt Lörrach zusammen mit Stadtmobil Südbaden AG beschlossen, drei CarSharingstellplätze und drei  CarSharingautos anzuschaffen.
Kosten: 224.000 €
Die Kosten werden zu 50% von den Stadtwerken Badenova getragen.
Siehe dazu: Masterplan Mobilität auf Seite 24/25
Siehe dazu: Zwischenbericht der Stadtwerke Badenova

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